Werner Spies

 

Wolfgang Volz – Das Auge von Christo und Jeanne-Claude

 

Die Werke von Christo und Jeanne-Claude sind nicht einfach zu beschreiben oder zu definieren. Dafür sind sie zu unterschiedlich und auch zu komplex. Zu dem, was uns immer wieder in Bann zieht, zum visuellen Wunder, das die Arbeiten entwerfen, treten Aktivitäten, die verglichen zum Resultat „niedrig“, „nebensächlich“ erscheinen. Und doch sind diese Versammlungen, Anhörungen, Auftritte vor Gericht, Diskussionen mit Politikern und Meinungsmachern, Besuche von Fabriken, Blicke auf Fertigungsprozesse und schließlich das Erleben der häufig mühsamen und ermüdenden Aufbauarbeit unverzichtbarer Teil des Werks. Wir kennen diese Phasen seit langen Jahren dank der Arbeit von Wolfgang Volz. Sehr früh entschieden sich Christo, Jeanne-Claude und Wolfgang Volz für eine Zusammenarbeit. Daraus wurde sehr schnell diese Exklusivität, die für das einzigartige Ergebnis verantwortlich zeichnet: denn vieles von dem, was wir von diesen kurzfristig inszenierten Weltwundern in Erinnerung behalten, sehen wir durch das Auge eines engagierten, überaus sensiblen Photographen. Das wichtige, instruktive Bilderbuch, gestattet dem Betrachter einen kleinen Überblick über das Werk des Künstlers Wolfgang Volz. Es erinnert an die vielfältigen, morphologisch so differenten Unternehmungen der Künstler. Denn die Zusammenschau zeigt eines mit Nachdruck: Christo und Jeanne-Claude wiederholen sich nicht. Jedesmal wenden sie sich einem neuen Problem, einer neuen Sichtbarkeit zu. Ob es sich um urbane Objekte, um Objekte handelt, die in großer Abgeschiedenheit stattfinden, um intime oder monumentale Unternehmen: überall stellen wir eine andere Handschrift fest. Dies gestattet es auch Wolfgang Volz, seine Arbeit immer neu zu definieren. In diesem Sinne helfen die Ausstellung und das Buch mit, den Weg von Christo und Jeanne-Claude zu rekapitulieren. Sie zeichnen auf anschauliche Weise Christos „sanfte Gewalt“ nach. Doch es geht nicht allein darum. Daneben zeigen sie auch, daß Wolfgang Volz nicht nur an den passionierten Auftrag gebunden ist, überall Christo und Jeanne-Claude zu begleiten. Wir entdecken daneben Photographien, die nichts mit Christo und Jeanne-Claude zu tun haben, die anderen Bereichen entstammen. Und doch kommen uns diese anderen Bereiche – Käferbau in Wolfsburg, Kühlturm, Steinkreise in Schottland, Meteor Crater in Arizona – keineswegs als Fremdkörper vor. Wir entdecken die Sensibilität des Photographen gewissermaßen auf objektive Weise. Denn, was er hier an frei gewählten Sujets zeigt, das kann er in seinem Umgang mit den Motiven brauchen, denen er Berühmtheit, Weltruhm verdankt: sowohl die technischen Details wie die visionären Naturaufnahmen, auf die wir treffen, werden für das Erfassen der Arbeit von Christo und Jeanne-Claude wichtig. In diesen Photographien tritt nur scheinbar der autonome Photokünstler Volz vor Augen. Denn ich glaube, darum geht es ihm nicht. Es ist diese einzigartige Symbiose mit Christo und Jeanne-Claude, die sein Werk so unvergleichlich macht. Er besitzt deren Arbeit, wie die Bechers die Kühltürme dieser Gegend besitzen. Wo gibt es ein ähnliches Monopol des Blicks? Wo gibt es eine vergleichbare Definition eines Werks durch ein durchgängiges, von einem Mann kontrolliertes Medium? Das hat entscheidende Folgen: Wir können Christo, Jeanne-Claude und Wolfgang Volz überhaupt nicht mehr voneinander trennen. Wir begegnen einer unzerstörbaren Trinität.

Die tausend und abertausend Aufnahmen, die wir Wolfgang Volz verdanken, geben nicht nur zahlreiche pragmatische und ästhetische Auskünfte, sie schaffen Dramatik, sie halten die Spannung fest, die jeden Auftritt von Christo und Jeanne-Claude begleitet. Hochdruck, Erwartung, Angst, immer wieder nähern wir uns Momenten des Versagens, der Halbkatastrophe – von all dem berichten die Photographien. Der Blick auf die Gesichter ist aufschlußreich. Der Ausdruck von Christo, von Jeanne-Claude, der Mitarbeiter durchschreitet alle nur denkbaren Gemütszustände. Wie Illustrationen für ein physiognomisches Lehrbuch wirken diese Aufnahmen. Die Spannung bedingt das Projekt. Ein bißchen „Lohn der Angst“ schwingt mit, sie gehört zu dem, was diese Künstler zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben. Ein mehr oder weniger großes Quantum an Gefährdung hält die Beteiligten bei allen Unternehmungen bis zum Schluß in Atem. Dabei gibt es Projekte, bei denen alles vom scharf umrandeten, bestimmbaren Moment abhängt. Entweder scheitert das Vorhaben zu einem bestimmten Zeitpunkt oder es gelingt. Für Korrektur und Improvisation bleibt so gut wie kein Spielraum.

Wolfgang Volz ist, das zeigen diese Aufnahmen, keineswegs kalter Protokollant, er ist Akteur. Er kann das, was sich hier abspielt, nicht einfach gefühlskalt und sachlich notieren. Die Emotion schwingt in seinen Photographien mit. Und diese Erregung, die ihn an das Projekt bindet, sorgt dafür, daß seine Arbeit eine derart exzeptionelle Rolle im Werk von Christo und Jeanne-Claude übernimmt. Jedes Projekt schlägt andere Stimmungen, andere Bilder vor. Jedes hat einen unwiederholbar eigenen sozialen, politischen und geographischen Charakter. Je mehr sie verhüllen, desto mehr enthüllen diese Eingriffe, sie öffnen die Augen. Noch ehe der Photograph seine Aufnahmen macht, belichten Christo und Jeanne-Claude auf ihre Weise einen Ort, ein Gebäude, eine Gesellschaft. Das ist, um es vorauszuschicken, vielleicht der spannendste Ertrag der Christoschen Aktivität: sie geben dem Unbekannten, Ungeschützten und Übersehenen eine Chance. Sie fordern dazu auf, das pragmatische, gewohnheitsmäßige Sehen und Erleben zurückzustellen und auf diese Weise für Dinge  und Stimmungen empfindlich zu werden, die nichts mit Nützlichkeit und Konsumierbarkeit zu tun haben. Das ist auch der Grund, warum der Widerstand gegen Christo und Jeanne-Claude in der Anfangsphase jedes Projekts so aggressiv und hysterisch ausfällt. Sie schlagen Realisationen vor, mit denen der normale, auf Effizienz ausgelegte Sinn nichts anzufangen weiß. Sie gehen auf alle Fälle über die Vorstellungskraft aller Politiker und Stadtväter hinaus. Denn diese haben Angst, Verantwortung zu übernehmen. Kein Zweifel, ein gewisses Risiko besteht. Sie sorgen zunächst für den Widerstand, den es zu zerbrechen gilt. Und die Energie, die dieser Widerstand an sich bindet, wird nachträglich zur Bedingung der Akzeptanz. Sie erklärt die fulminante glückliche Erlösung, die sich schließlich in allen Gesichtern niederschlägt. Niemand bleibt hier neutral. Wie ein Orkan ergreift das Interesse an den Veränderungen, zu denen die Künstler das Bekannte zwingen, die Menschen. Niemand kommt darum herum, sich mit Christo und Jeanne-Claude zu beschäftigen. Ich erinnere mich an den Running Fence, den vierzig Kilometer langen Zaun aus weißem Nylon, der im Norden von San Francisco wie ein träumerisches Band durch die Landschaft kurvte. Die Los Angeles Times notierte, man brauche dieses Ereignis eigentlich nur noch demjenigen zu beschreiben, der gerade aus einem längeren Koma erwacht sei. Dies erklärt den ungeheuren populären und intellektuellen Erfolg der Projekte. Denn geben wir es zu, jeder möchte gerne etwas erleben, was er sich nicht vorstellen kann, jeder will aus seiner eigenen Banalität und Kleinmütigkeit herausgerissen werden. Von den verschiedensten Dingen ist dabei die Rede. Christo und Jeanne-Claude sorgen dafür, daß die Verdrängungen einer Landschaft oder einer Bevölkerung ans Tageslicht kommen. Sie befreien, lenken verkrustetes Denken und Fühlen auf befreiende, heitere Bahnen. Auch davon erzählen die wunderbar genauen Photographien. Auf geradezu unwiderlegliche Weise beschreiben sie die Veränderung eines Landstrichs, eines erkennbaren Ortes und einer festgefügten Mentalität. Die vorschnelle Meinung und die Vorverurteilung zerbrechen in zahllose winzige Einzelerlebnisse. Die Jahreszeiten, die Landschaften, die Tierwelt, die Gewohnheiten und Bräuche, die sich dabei unterscheiden lassen, sind überaus vielfältig. Nie haben die Menschen den Ort, an dem sie leben, der ihnen zur Gewohnheit geworden ist, mit einer größeren und genaueren Intensität erlebt wie in den kurzen Wochen, in denen Christo und Jeanne-Claude zur Transsubstantation des Bekannten schritten. Wir stoßen auf eine Selbsterfahrung, nicht nur auf die umfassendere Erfahrung der Dinge, ein Sehen kommt zustande, das immer wieder erneut in die Vielfalt der Welt eintauchen läßt. Und geben wir es zu, das sind exzeptionelle Geschenke, die uns auf diese Weise die Künstler machen.

Erinnern wir nur an den verhüllten Reichstag, der alle, außer Kanzler Kohl, glücklich machte. Schade, daß er als einziger glaubte, gegenüber der Evidenz des Heiteren, Begeisterten, das alle wie ein Geschenk empfanden, mürrischen Widerstand leisten zu müssen. Er brachte sich nicht nur um die Möglichkeit, die Rechthaberei auf elegante Weise zu korrigieren, er brachte sich um ein, für einen Politiker im Grunde unverzichtbares, eher seltenes Erlebnis: kaum zuvor vermochte sich die deutsche Gesellschaft, glücklich durchmischt dank der Legionen ausländischer Besucher, so heiter, vielfältig und „uneigentlich“ zu zeigen. Die Berliner Tage waren ein Glücksfall für dieses Land. Je mehr diese Projekte die Vorstellung von Nutzen und Zweckmäßigkeit negieren, desto stärker treten Welt und Gesellschaft als etwas Erscheinungshaftes und Poetisches hervor. Ein treffendes Zitat, das sich auf Christo und Jeanne-Claude anwenden läßt, das das Irreale, das dank ihrer Eingriffe zustande kommt, beschreibt, entnehmen wir Musils „Mann ohne Eigenschaften“. Es erläutert wie die Eingriffe, Umstellungen und Verfremdungen, die Christo und Jeanne-Claude in Miami, in Sonoma Country, in Kansas City, in Paris oder Berlin vornehmen, das pragmatische Denken außer Kurs setzen. Vorübergehend sorgen diese Eingriffe dafür,  daß die Konventionen des Sehens und Erlebens in Frage gestellt werden: „Das Gewöhnliche ist, daß uns eine Herde nichts bedeutet als weidendes Rindfleisch. Oder sie ist ein malerischer Gegenstand mit Hintergrund. Oder man nimmt überhaupt kaum Kenntnis von ihr. Rinderherden an Gebirgswegen gehören zu den Gebirgswegen, und was man in ihrem Anblick erlebt, würde man erst merken, wenn an ihrer Stelle eine elektrische Normaluhr oder ein Zinshaus dastünde.“ Das ist der Effekt, den jeder, der einmal vor Ort eine der Interventionen von Christo und Jeanne-Claude erlebte, spürt. Das zeigt sich immer erneut, wenn aus den 100 000 Quadratmetern silberfarbenem Polypropylen-Gewebe im Handumdrehen etwas entsteht, was sich nicht mehr messen, nicht mehr quantifizieren lassen kann. Es ist der Moment, da die Statistik außer Kraft gesetzt wird. Hier ist von dem verwirrenden Sehen die Rede, von einem unerwarteten Sehen, das plötzlich Klischees und Gewohnheit in Frage stellt.

Mit einem Schlag zweifeln wir an der Richtigkeit unseres egozentrischen Weltbildes: Dies unterstreicht zur Genüge die Tatsache, daß seit einigen Jahren beide gemeinschaftlich als Autoren der Arbeiten auftreten. Dies mag verwundern, doch wirft man einen Blick auf die Entstehung der immensen Realisationen, zeigt es sich, daß jeder der beiden einen Part übernommen hat, der für das Gelingen entscheidend ist. Die Komplexität, auf die wir stoßen, legt nahe, die künstlerische Leistung und die Erscheinungsform der Kunstwerke auf neue Weise zu beurteilen. Konzeption, Diskussion, Überredung, Durchführung der oft schwierigen technischen Aufgaben kommen zusammen. Und heute sehen wir: Seit langem gibt es einen Dritten im Spiel, der in gewissem Sinne untrennbar zum Werk gehört, Wolfgang Volz. Er photographiert nicht wie jeder andere die Arbeiten von Christo und Jeanne-Claude. Er photographiert sie auch nicht wie ein professioneller, unabhängiger Photograph es täte. Seine Aufnahmen sind feste, von dem Künstlerpaar autorisierte Elemente des Werks selbst. Sie nehmen an der Realisierung teil. In langem Umgang hat sich hier eine Symbiose des Sehens ausgebildet, die uns einzigartig erscheint. Es ist ein systematisches Arbeiten, dem keine Phase der Vorbereitung und des Aufbaus entgehen darf. Doch zum Dokumentarischen tritt etwas Weiteres hinzu: in den Photographien, die vom ausgeführten Werk gemacht werden, gibt Wolfgang Volz eine Interpretation, die über das Dokumentarische hinausgeht. Er steht deshalb, als Photograph, vor einer überaus spannenden Aufgabe: zu protokollieren und zu preisen, zu sublimieren. Neben den kühlen, sachlichen Konstat tritt die Interpretation, die von der Nähe zu Christo und Jeanne-Claude lebt. Was Wolfgang Volz dabei erreicht – die herrlichen Publikationen, die seine photographische Arbeit detailliert vorführen – ist: er bringt die Erinnerung an diese Projekte zustande.  

Überblicken wir einmal die monumentalen Projekte – „Valley Curtain“, „Running Fence“ oder „Wrapped Walk Ways“, so stellen wir fest, dass diese auf überaus komplexe Weise entstanden sind. Die Entwürfe der Werke – Zeichnungen, Collagen – und die Erinnerung an die Realisierung – Film und Photographie –, alle zusammen gehören zum Werk. Vom ersten Entwurf bis zur Ausführung sind eine Reihe von Stationen durchlaufen worden: all die Diskussionen, all die Prozesse, die nötig waren, um die Genehmigung zur Durchführung der Projekte zu erwirken, gehören ebenso zum Werk wie dessen materielle Ausführung. Ein Blick in die Bücher, die das Entstehen der Arbeiten dokumentieren, zeigt, wie sehr es Christo und Jeanne-Claude darauf ankommt, jede Station des Entstehens zu fixieren. Schon hier übernehmen die Photos – neben den Sitzungsprotokollen, den Protestschreiben, den Gutachten für oder wider das Projekt – eine wichtige Rolle. Die Photos halten weiterhin die Realisierung fest: sie fixieren den Übergang aus Utopie in Realität. Immer bleibt das Künstlerpaar der Auftraggeber. Für dieses sind die Photos, in denen diese oft dramatischen Momente weiterleben, wichtige Belege, Beweise für den Widerstand gegen die Imagination. Die Photographie wird schließlich dann zum Medium, das die Verwirklichung dieser „Monumente auf Zeit“ protokolliert und beweist. Sie hält all die Facetten und Virtualitäten fest, die auch der intensivste Betrachter des vollendeten Werks nicht erleben kann. Die Photographie schafft darüber hinaus die fabelhafte Erinnerung an die poetischen Träume.  Denn der nostalgische Charakter, den jede der großen Arbeiten von Christo und Jeanne-Claude umgibt, rührt davon her, daß sie nichts Definitives, Bleibendes, sondern Erinnerung hervorbringen. Jedes Werk, jedes Projekt schafft dabei seine eigene, verschiedene Visualisierung.

Für den Photographen sind es große Herausforderungen, das Angebot von Stimmungen und Fakten zu einem visuellen Text umzuarbeiten. Dramatisches steht neben Epischem. Jeweils fixieren die Photos von Wolfgang Volz „Stills“, die nicht das Werk einfach dokumentieren, sondern es zustande bringen. Interessant ist auch, wie es in den Publikationen, die den großen Projekten gewidmet werden, zu einer Nebeneinanderstellung imaginierter Momente und realisierter Momente kommt. Der Zeichner und der Photograph stehen einander gegenüber. Christos Zeichnungen sind Vorgriffe auf die Realisierung, sie halten Wirkungen fest, die erst die ausgeführte Arbeit erreichen kann. Immer wieder greift der Zeichner dabei zu dem, was das Metier des Photographen gestattet: er pendelt zwischen dem panoramatischen Blick, der alles erfassen möchte, zur Einstellung auf den Ausschnitt.  Und im Metier trennen sich auch die zwei visuellen Erfahrungen: die Arbeit von Wolfgang Volz setzt vor dem Werk ein. Sie vermittelt zahllose Aspekte, die erst die Realisierung sichtbar macht. Christo treibt in seinen Zeichnungen Antizipation, er nimmt Wirkungen voraus, die er erhofft. Denn nach der Ausführung des Werks von Christo und Jeanne-Claude tritt der Zeichner ab. Nie entstehen Zeichnungen und Collagen nach der Ausführung eines Werks. Hier überlassen Christo und Jeanne-Claude das Feld völlig dem protokollierenden, interpretierenden Auge des Photographen. Die Stunde des Photographen ist jetzt gekommen. Er verdrängt den Zeichner. Immer wieder nähern sie sich mit ihm dem Werk, schreiten es ab, überfliegen es. Wolfgang Volz wird zum Auge von Christo und Jeanne-Claude. Und dieses Werk Christos, was ist es anderes, als ein monumentaler Schnappschuß, der Vergängliches zur Vision steigert. Die Photographien von Wolfgang Volz gehören untrennbar dazu. Sie bringen die Nachbilder einer bestechenden, unvergeßlichen Fata Morgana hervor.

 

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